Zukunft der Postfiliale in Schwarzenbek

Ein Brief der Deutschen Post AG an die Bürgermeisterin der Stadt Schwarzenbek und dazugehörige Presseberichte der letzten Tage, hat die Landtagsabgeordnete Andrea Tschacher (CDU) dazu veranlasst, das direkte Gespräch mit Vertretern der Deutschen Post zu suchen.

„In einem sehr ausführlichen, konstruktiven und offenen Gespräch habe ich sehr deutlich gemacht, dass es auf gar keinen Fall zu einer Verschlechterung des Angebotes für die aufstrebende Stadt Schwarzenbek kommen darf“, erklärt Andrea Tschacher einleitend.


Die Vertreter der Deutschen Post baten darum, dass es keine Verwechslung des Angebots an

Post- und Paketdienstleistungen und dem damit verbundenen eigenen Qualitätsstandard der Deutschen Post, mit den Aufgaben der Postbank, die Bankleistungen anbietet, geben darf. Es wurde das deutliche Bekenntnis ausgesprochen, dass die Deutsche Post ihre Versorgungspflichten gegenüber den Schwarzenbeker Bürgerinnen und Bürgern und natürlich auch der Umlandgemeinden vollumfänglich weiter gewährleisten möchte und wird. Gemeinsam mit den örtlichen Kaufleuten werde man in einen Dialog eintreten und einen gemeinsamen Weg finden, wo die besten Örtlichkeiten für eine neue Filiale sind.


Die Deutsche Post sieht einen großen Vorteil darin, Filialen in Gebäuden von Einzelhändlern unterzubringen, da damit auch die Öffnungszeiten für die Kunden optimiert werden können. Grundsätzlich können sich Interessierte auf der Homepage der Deutschen Post informieren und ebenso als Partner bewerben. Die Adresse lautet: https://www.deutschepost.de/de/f/filialen/partner_filiale.html .


Hans-Jürgen Stribrny, als CDU Vertreter vor Ort, fordert von der Post, dass die einzurichtende Filiale für alle Bürgerinnen und Bürger gut erreichbar und auch akzeptabel ist. Er erinnert in diesem Zusammenhang an den Versorgungsauftrag der Post. „Die wirtschaftliche Entwicklung und das damit einhergehende Bevölkerungswachstum verleiht Schwarzenbek in diesem Zusammenhang eine besondere Stellung“, so Stribrny.

„Ich habe bereits in meinem Gespräch mit der Deutschen Post dazu aufgefordert, sich öffentlich klar zu dem Standort Schwarzenbek zu bekennen und ebenso darzustellen, wie sie sich hier vor Ort zum Wohle der Schwarzenbekerinnen und Schwarzenbeker aufstellen will. Das kann den angekündigten Dialog befördern und viele Missverständnisse vermeiden“, so die Landtagsabgeordnete Andrea Tschacher.


Auch mit der Bürgermeisterin und Vertretern aus der Kommunalpolitik haben bereits Gespräche stattgefunden.


In der Folgezeit wird es weitere Gespräche vor Ort und mit dem Wirtschaftsminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Bernd Buchholz geben.

Andrea Tschacher: „In dem sehr zielgerichteten Gesprächen mit der Deutschen Post, will auch diese versuchen, eine gute Lösung für Schwarzenbek zu finden. Dazu gehört für mich absolute Transparenz bei der Suche von neuen Räumlichkeiten und ein tragfähiges Zukunftskonzept für Schwarzenbek. Ich habe aber in dem gesamten Prozess auch um eine Prüfung gebeten, unter welchen Voraussetzungen die jetzigen Räumlichkeiten weiterhin genutzt werden können, um unnötige Leerstände in Schwarzenbek zu vermeiden“.

An die Postbank gerichtet besteht die Erwartungshaltung, dass man den zahlreichen Kunden zumindest einen Bankautomaten sowie einen Überweisungsterminal zur Verfügung stellt, bevor man sich mit dem Finanzcenter – aus Aspekten der Wirtschaftlichkeit und der Digitalisierung – aus der Stadt Schwarzenbek zurückzieht.

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