CDU Schwarzenbek steht vor neuen Herausforderungen –Bei der Union heißt es jetzt „Anpacken“!

Nach dem personellen Umbruch im Vorstand der Schwarzenbeker CDU und der politischen Pause wg. der CORONA-Pandemie hat sich der CDU Ortsverband zwischenzeitlich neu formiert und die Arbeit in jüngere Hände gelegt. So haben Thimo Krebs (29) als kommissarisch tätiger Ortsvorsitzender und Robert Riep (23) als Ortsvorsitzender der Jungen Union sich zum Ziel gesetzt, mit neuen und frischen Ideen das Stadtgeschehen trotz angespannter Haushaltslage in Schwung zu bringen. Hierbei stehen vor allem Mach- und Umsetzbarkeit im Mittelpunkt.

Zum einen wurde die Idee einer Kameraüberwachung am Bahnhof und im Schulbereich wieder aufgegriffen. Krebs, hauptamtlich Polizeikommissar, meint dazu: „Dies könnte insbesondere Fahrraddiebstählen und Sachbeschädigungen entgegenwirken und aufklären. Wir wollen das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger wieder stärken! Die Kosten für die Technik sind zwischenzeitlich deutlich gesunken und könnten sich durch sinkenden Schäden amortisieren.“

Die Verbesserung des Parkgeschehens im Stadtgebiet ist ein weiteres zentrales Anliegen der CDU. Trotz positiver Beschlüsse städtischer Gremien konnte die Einrichtung von weiteren, gebührenfinanzierten Parkplätzen für Pendler im Bahnhofsbereich bis heute nicht umgesetzt werden.

Dieses Thema muss insgesamt mit dem Ziel weiter verfolgt werden, Verbesserungen für die Zukunft zu erreichen. Das Pendlerparken muss sich auf Sicht entspannen. Beide stellen fest: „Im Bahnhofsbereich muss nachgebessert werden!“ Projekte, wie eine Parkpalette, dürfen noch nicht ad acta gelegt werden.

Herzensangelegenheit ist auch die Verbesserung des Stadtbildes. Hier sollen zunächst der Stadtpark und die Europabrücke im Fokus stehen. Robert Riep stellt fest: „Im letzten Herbst haben wir beim Pflanzen unseres Apfelbaumes im Park festgestellt, dass durch bessere Sichtachsen auf Wasserflächen und sanierte Grillstätten die Anziehungskraft ohne große Investitionen erheblich gesteigert werden könnte. Die in die Jahre gekommene Betonmauer auf der Europabrücke könnte farblich gestaltet werden. Dies wäre doch ein Grund für einen Wettbewerb.

In der Jugendförderung verbunden mit der Schaffung urbaner Kultur sehen beide Vorsitzenden zukünftigen Handlungsbedarf. Ein Anfang wäre z. B. die Freigabe einer legalen Graffiti-Wand in Kooperation mit der Stadtjugendpflege zur Verringerung von Vandalismus im Stadtgebiet.

Auch bei der durch die Krise gebotenen haushälterischen Disziplin hält die Union solche Impulse für das Zusammenleben in unserer schönen Stadt für essentiell und umsetzbar.

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